Katzenausstellung - nofretetes-berlin.de

Licht auf Katzenausstellungen:


Wenn man auf Katzenausstellungen ist, dann sollen dort die Katzen auch ins „rechte Licht" gerückt werden. Mit anderen Worten ist die vorhandene Beleuchtung ein zu unterschätzender Faktor bei der Bewertung von den Tieren. Wie soll man in dunkler Atmosphäre beispielsweise korrekt die Augenfarben der Tiere bewerten können ? Auf der anderen Seite kann aber auch ein zu hohe Leuchtdichte Probleme verursachen. Beispielsweise hatte ich einmal ein und die selbe einfarbige Katze innerhalb von einer Woche auf dem Tisch zum Richten gehabt. Bei ersten Male in relativ dunkler Umgebung war mir am Fell relativ wenig aufgefallen, sieben Tage später jedoch saß ich am Fenster, die Sonnenstrahlen fielen direkt auf meinen Tisch. In diesem Falle war es unmöglich, die deutliche „Geisterzeichnung" dieses Tieres zu übersehen, während man die Woche davor keinerlei Geisterzeichnung erkennen konnte !


Aus diesem Grunde kann man verstehen, dass es auf Ausstellungen von Vorteil ist, wenn man auf Katzenausstellungen auf direktes Licht verzichten würde. Da sich in der Sonne die Lichterzeugung durch Entladungsprozesse abspielen, bevorzuge ich auch Hochdruckentladungslampen, die in indirekten Leuchten eingebaut sind.


Ein gutes Beispiel bietet hier der Hauptbahnhof in Berlin, in dem an einigen Bahnsteigen OSRAM HCI-Lampen die Decke bestrahlen, wodurch zum einen für ein hohes Beleuchtungsniveau gesorgt wird, gleichzeitig aber den direkten Lichteinfall ausschließen. Auf der anderen Seite sind Strahler mit milchigen Streuscheiben auch eine sehr gute Variation zur indirekten Bestrahlung.


Auch in dieser Leuchte mit Milchglasscheibe brennt eine HCI-Lampe von OSRAM.




Einen Katzenrichter im Einsatz kann man hier sehen...